Freitag, Juni 08, 2012

*Buchrezension* Sterbestunde (Michael Hübner)







Titel: Sterbestunde
Autor: Michael Hübner
Erschienen: 15. Mai 2012
Seitenanzahl: 442
Preis (Taschenbuch): 8,99€










Kurzbeschreibung: 
Ein Menschenleben bedeutet ihnen nichts.... 

Ein Unfall in Koblenz entpuppt sich als verdeckter 
Mord. Im Notizbuch des Opfers: rätselhafte Einträge. 
Komissar Sven Becker nimmt das Altenheim
 ins Visier, wo das Opfer als Pfleger tätig war. 
Noch bevor der Heimleiter zu Auffälligkeiten 
befragt werden kann, verschwindet er mitsamt 
seiner Familie spurlos. Und Becker bekommt es mit 
skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben
 nicht das Geringste bedeutet. 

Meine Meinung: 
Ich bin ja ein sehr großer Fan von Michael Hübner, da er mich mit seinem ersten Buch "Stigma" sehr von sich überzeugen konnte. Deshalb hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an sein zweites Buch, doch er hat mich echt nicht enttäuscht. Obwohl ich doch sagen muss, dass "Stigma" schon ein bisschen brutaler war und ich das ja sehr mag und deswegen hat mir sein erstes Buch doch ein wenig besser gefallen aber das bringt "Sterbestunde" kein Abbruch. 
Die Spannung war von Anfang an da, hat sich aber auch durch das ganze Buch hinweggezogen und ich hab mich schnell in die Geschichte hineingefunden und dort wohl gefühlt. Das liegt aber auch an Michael Hübners tollen Schreibstil. Ich kann leider nicht genau sagen, was ich so an seinem Schreibstil mag, aber irgendwie lässt es sich einfach total toll lesen und ich mag es einfach sehr sehr gern. 
Der Hauptcharakter Sven hat mir auch sehr gefallen er war mir sehr sympatisch und ich konnte mich sehr gut in seine Situation hineinversetzten, aber auch Nebenrollen wie Koschny sind mir im Lauf des Buches immer mehr ans Herz gewachsen. 
Was mich aber wirklich sehr beeindruckt hat wie Michael Hübner eine sehr ernste und nennenswerte "Sache" miteinbezogen hat. Ich kann leider leider nicht mehr dazu sagen., da dies wahrscheinlich einiges vorweg nehmen würde. Aber ich fand dies einfach sehr gut, dass sowas auch mal in einem Thriller aufgegriffen wird und somit auch irgendwie eine Art "Moral" erhält. Man hat hier auch richtig gemerkt dass Fakten sehr gut recherchiert wurden und er sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat.

Das einzige was ich vielleicht kritisieren könnte, wäre der Titel des Buches. Ich finde ihn nicht ganz 100% passend ausgesucht. Es hat mir einfach noch ein bisschen der Bezug zum Titel gefehlt. Bei manchen Bücher ist es ja wirklich so, dass man denkt das Buch ist für diesen Titel geschrieben worden, dies war hier allerdings nicht der Fall. Aber hier spielt ja dann auch der Verlag eine Rolle und dies ist für den Inhalt des Buches, um den es ja geht nicht wirklich von Bedeutung.
Was ich auch noch erwähnen möchte, ist dass mir der Autor wirklich sehr sympatisch ist. Er schreibt hinten in seiner Danksagung auch eine E-Mail- Adresse rein an die man schreiben kann. Hier kann man alles los werden Lob, Kritik oder was man auch sonst noch so gesagt haben möchte. Und er nimmt sich wirklich Zeit zurückzuschreiben und geht darauf ein. Ich selbst habe ihm auch geschrieben und war wirklich sehr überrascht wie viel Zeit er sich für mich genommen hat und wie wichtig ihm meine E-Mail war. Das erlebt man wirklich nicht oft.
Ich kann das Buch also wirklich nur empfehlen. Und wem dieses Buch dann gefallen hat und auch auf Grausameres steht, dem kann ich Stigma nur sehr stark ans Herz legen.

Bewertung: 9,5/10 


Kommentare:

  1. Hey, klingt super, jetzt hab ich richtig Lust auch so n gewaltvollen, gruseligen Thriller zu lesen :D

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  2. und vorallem dass der Autor dir geantwortet hat find ich soo süß :D

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